Reizstromtherapie
Stellen Sie sich eine Waschmaschine vor.

Die Schaltzentrale gibt der Heizspirale die Information: "Bitte 30 Grad aufheizen", wenn die ausreichende Temperatur erreicht ist, sendet der Fühler der Schaltzentrale die Information "Temperatur erreicht", die Schaltzentrale veranlasst: "Heizen einstellen". Das Kommunikationsmedium dieses Kreislaufes ist Strom.

Unser Körper funktioniert genauso: Unser Großhirn (Schaltzentrale ) sendet an die Muskeln die Information sich in Bewegung zu setzen. Wenn sie das tun, gibt es es über die Sensorik die Rückmeldung, dass wir es ausführen. Unser Medium sind ebenso elektrische Impulse.

Wenn jetzt bestimmte Informationen in diesem Kreislauf nicht mehr fließen, steuert der Körper diese Nervenbahnen nicht mehr an, die Muskulatur verkümmert. Der Reizstrom überbrückt den gestörten Ablauf, die Infos fließen wieder, der Körper beginnt jetzt gezielt mit Reperaturleistungen.

Es sind auch Erfolge nachweisbar, wenn der Beginn der Schädigung (z.B.: OP-Schaden oder Apoplex) schon länger zurückliegt.
Reizstrom bewährt sich bei Recurrensparesen, Facialisparesen, bei Schluckstörungen und dysarthrischen Störungen.

Aber auch bei hypofunktionellen Stimmstörungen oder einer geschwächten Sängerstimme bauen sich die Muskeln schneller auf und kommen in eine gesunde Stimmspannung.

Das vocaSTIM-Trainingstherapiegerät wurde von der Firma PHYSIOMED-Elektromedizin nach Vorgabe von Herrn Prof.Dr.Dr.med. Johannes Pahn / Universität Rostock entwickelt und modifiziert. Der Nachweis über die hohe Effizienz dieser Therapie wurde in mehreren Studien (Prof.Dr.Dr. h.c. M. Ptok / Medizinische Hochschule Hannover) belegt.
Weitere Informationen zur Therapie mit dem Reizstromgerät finden Sie unter: www.vocastim.de

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Audiva Therapie

Was sind auditive Wahrnehmungstörungen?
Auditive Wahrnehmungsstörungen treffen wir vor allem bei Kindern an: Das Kind hört gut, kann aber das Gehörte nicht ausreichend verarbeiten.  Im Kindergarten fällt ein Kind auf, weil es extrem lärmempflindlich und entweder mit Aggression oder Rückzug reagiert. Es kann sich nicht gut konzentrieren  und / oder wenig merken. Manchmal reagiert es sehr langsam.  Sprachlich produziert es Silbendreher und vertauscht Laute (zB: "Deckbette"). 

Im Schulalltag wird das Bild deutlich: Konzentrationsschwäche, ADHS mit und ohne Hyperaktivität, LRS (Typische Diktatfehler), Geräuschempfindlichkeit, Merkschwäche, Reihenfolge bzw. Serialitätsprobleme, manchmal auch geringe Musikalität.

 

Therapie mit dem  Lateralhochtontrainer HWT
Die Therapie besteht aus zwei Phasen: eine musikalische Phase A und eine Sprachphase B


In der  Phase A hört das Kind pro Tag 30 Minuten bestimmte klassische  Musik über Kopfhörer.
Der Ton wandert dabei ständig von einem Ohr zum anderen. Gleichzeitig werden  die tiefen Frequenzen herausgefiltert. Die Einstellungen der Laufzeit und die Erhöhung der Frequenz werden in der Regel jede Woche verkürzt bzw. erhöht.
Durch das Training  werden die Kreuzungen der Hörbahn angeregt, das Hochtonverstehen, die Konzentration, Filterung und die Verarbeitungszeit des Gehörten verbessert. Und alles ohne Leistungsanspruch.
In der Phase B hört das Kind weiter 30 Minuten am Tag Musik. Dazu kommen jetzt 10 Minuten Spracharbeit. Erst ohne, dann mit Mikrofon. Jetzt ist es die Sprache- fremde und eigene - die lateralisiert und hochtongefiltert dem Ohr angeboten wird. Durch diese Trainingssphase verbessert sich die Merkfähigkeit, die Lautunterscheidung und das Lesen.